"Nach so einem großen Leid sollten wir etwas Selbstkritik üben. Das ist nicht der Weg, wir dürfen nicht so viele Tore kassieren"; stellte der Trainer im Anschluss an die Partie fest. Erst ist letzter Sekunde war der Ausgleich gegen starke Marokkaner gelungen.
Hierro verdeutlichte, dass Spanien besonders defensiv noch einige Schritte nach vorne machen müsse, um den Titel gewinnen zu können: "Wir müssen besser werden, um dort anzukommen, wo wir hinwollen. Es gibt nur eine mögliche Reise und wenn wir nicht bestehen, sind wir raus. Wir müssen anspruchsvoll uns selbst gegenüber sein."
Auch Isco und Ramos zweifeln an Defensive
Matchwinner Isco, der von der FIFA zum Man of the Match gekürt wurde, stimmte seinem Trainer in allen Belangen zu: "Das darf nicht so weitergehen. Ab jetzt müssen wir die Spiele wie Leben oder Tod bestreiten und damit aufhören, Tore zu verschenken. Wir müssen einfacher denken und dürfen nicht mehr so viele Fehler machen."
Kapitän Sergio Ramos war der Dritte in der Riege kritischer Stimmen: "Ab dem Achtelfinale gibt es keinen Raum für Fehler. Wir müssen seriöser verteidigen und die Sicherheit aufbauen, die wir eigentlich haben. Aber Worte bringen uns nicht ins Finale, es geht darum, wie wir sie auf dem Platz umsetzen."